Mountainbike im Rad - Club Sturmvogel v. 1898 e.V. Mülheim an der Ruhr


Trainingszeiten:

 

Was: Fahrradtraining

Wann: Samstag 

Uhrzeit: 13.30 Uhr 

Wo: Wasserbahnhof ,45468 Mülheim/Ruhr 

Wichtig: passende Kleidung, Helm, Trinken und Essen 


Lion Trommer  via Italia

 

Appenincia  Stagerace

Zwischenstand nach den ersten drei Etappen 

Die Anreiseam Freitag den 10.09 mit der Deutschen Bahn war sehr entspannt mit lediglich einem Umstieg in München. So konnte man nach 11 Stunden auf der Schiene den ersten Abend in Bologna genießen (Pizza und Eis haben dabei eine Rolle gespielt!). Am Samstag ging es dann per Reguonalbahn in den schönen Ort Porretta Terme (bekannt für ein riesiges Soul Musik Festival), hier konnte ich entspannt die Unterlagen für die kommende Woche abholen und die ersten Mitstreiter aus der ganzen Welt kennenlernen.
Der Sonntag war dann die offizielle Eröffnung des 7-Tage-Etappenrennens. Hier wurde jeder Teilnehmer einzeln auf eine 40km lange Strecke geschickt, ähnlich wie bei z.B. der Tour de France mit dem Prolog. In etwas über zwei Stunden habe ich den sehr anspruchsvollen Kurs bewältigen können. Die Abfahrten hatten zum Teil schon etwas von einer Downhillstrecke... . Überraschender weise waren nur drei Teilnehmer schneller als ich, unter anderem eine ehemaliger MTB-Marathon-Weltmeister und Olympiateilnehmer. 
Die folgenden zwei Etappen am Montag und heute waren klassische Massenstartevents. Die Route vom Montag hat mir in den Abfahrten wieder alles abverlangt, leider waren hier einige schneller als ich ;-) aber ich wollte kein Risiko eingehen und habe auf den 2.500 Höhenmetern einige wieder einsammeln können. Beendet habe ich den Montag  als fünfter was mich sehr gefreut hat. Heute ging es von Beginn an bergauf, fast am Stück waren 2.300 Höhenmeter zu bewältigen bevor es im Downhill ins Ziel ging. Durch diese Streckenführung war ich in der Lage einen Vorsprung auf meine direkten Konkurrenten rauszufahren den sie in der Abfahrt nicht mehr schließen konnten, so habe ich einen für mich mehr als respektablen fünften Platz eingefahren der auch mein Standing in der Gesamtwertung gefestigt hat (aktuell Platz fünf mit Potenzial auf 4). Die nächsten 4 Etappen werden es auch in sich haben aber die Landschaft durch die wir fahren entschädigt definitiv für die selbstzugefügten Qualen.
 
Mit sportlichen Grüßen Lion 

Lion legt wieder los......................

Tour de Stations 2021 – 242km – 8.848hm

 

Am 07.08.2021 war es nach über eineinhalb Jahren wieder soweit: ich habe an einem Rennen teilgenommen!

Die Anmeldung für die „Tour de Stations“ war bereits  Anfang 2021. Mit dieser Entscheidung begann auch die Vorbereitung auf das anspruchsvolle Streckenprofil. Die Strecke rund um Verbier (Schweiz) hat eine Länge von 242km und überwindet in 11 Anstiegen die Höhe des Mount Everest (8.848hm).

Am Donnerstag den 05.08. ging das Abenteuer dann los. Insgesamt waren wir zu fünft auf dem Weg in die Schweiz. Am Freitag standen nur Erholung, das Startunterlagenabholen und eine kleine Runde auf dem Rad auf dem Programm bevor es früh ins Bett ging, denn der Start war für den darauffolgenden Morgen auf 04:00 Uhr angesetzt.

Um 02:00 Uhr läutete der Wecker den Start in den anstrengenden Tag ein. Nach einem Frühstück wurden die Radklamotten angelegt und die 4km zum Start gerollt. Dort sammelten sich die ca. 400 Teilnehmer die sich auch für diese Distanz angemeldet hatten. Unter diesen waren auch Größen wie Alberto Contador und der durch das Global Cycling Network bekannte Oliver Bridgewood. Pünktlich auf die Minute fiel der Startschuss und nach einer kurzen neutralen Phase wurde am Fuße des ersten Anstiegs das Rennen eröffnet. Ich habe gleich auf die vorher festgelegte Strategie gewechselt, wonach ich die Anstiege mit einer Durchschnittsleistung von 330 Watt absolvieren wollte. Dies hat sich gleich am zweiten Anstieg ausgezahlt, wo ich einige Fahrer die mir zu Beginn noch davongefahren sind wieder einholen konnte. Einer von diesen war der ehemalige Tour de France Sieger Alberto Contador welchen ich am dritten Anstieg überholte.

Die darauffolgenden Kilometer und Anstiege waren ein Kampf gegen mich selbst, mich weiterhin an das vorgegebene Tempo zu halten, regelmäßig zu Essen und zu Trinken und den Spaß nicht zu verlieren. Letzteres war zum Glück durch zahlreiche Zuschauer an der Strecke leicht zu bewerkstelligen. Auch die Aussicht die man auf den bis zu 2.175m hohen Gipfel hatte trug dazu bei, dass sich die Fahrtzeit nicht so lang anfühlte. Kurz bevor es in den letzten Anstieg ging setzte starker Regen ein, welcher sich zu einem kräftigen Gewitter ausweitete. Zu diesem Punkt war ich allerdings schon über den letzten geschützten Bereich hinaus, so dass nur die Option blieb ins Ziel zu fahren. Für viele andere Teilnehmer war das Rennen leider vorzeitig durch das Gewitter beendet.

 

Als gesamt 16er und in der Altersklasse der 30-39 Jährigen als 9er habe ich die Ziellinie nach 11h:16min überquert. Die Pausenzeiten an den Verpflegungsstellen beliefen sich auf insgesamt 14min. Mit der Leistung bin ich mehr als zufrieden. Und auch wenn man am Tag nach der Veranstaltung noch sagt  „nie wieder…“ sieht es heute wohl danach aus, dass ich mich für das nächste Jahr bald anmelde.

 

Lion Trommer


"Lions" völlig neue Welt des Radfahrens

In der aktuell für uns alle schwierigen Zeit, in der alle sportlichen Aktivitäten auf vereinsbasis untersagt und sportliche Veranstaltungen abgesagt sind,  fällt es nicht leicht, seinen sportlichen Fokus für die Saison 2021 aufrecht zu halten. Für mich hat sich durch die Krise aber eine völlig neue Welt des gemeinsamen Radfahrens aufgetan, ohne die aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen zu verletzen: die online Trainingsplattform "Zwift". Hier ist es möglich, sich mit Menschen aus der ganzen Welt zu gemeinsamen "Ausfahrten" im malerischen Innsbruck zu treffen, die legendäre Steckenführung des UCI-Weltcups von 2019 in Yorkshire zu erfahren oder sich in Wettkämpfen in "London" und "Bologna" zu messen.

In den letzten Wochen habe ich hunderte von Kilometern auf dem Heimtrainer verbracht und dabei meine Leidenschaft für die angebotenen Rennen entdeckt. Zwiftrennen haben eine eigene Dynamik. Sie sind meistens viel kürzer als die Wettkämpfe die sonst draußen bestritten werden, benötigen dadurch aber nicht im geringsten weniger Anstrengung. Ab dem Startschuss eines Zwiftrennens ist Vollgas angesagt und um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren, darf man nicht eine Sekunde nachlassen. Seit dem 15.04.2020 läuft die «GCA Liga powered bei Müller – Die lila Logistik» mit Unterstützung des BDR (Bund Deutscher Radfahrer) auf Zwift. Zum Start gab es einen Prolog, ein 20km Rennen mit mehr als 300 Teilnehmern. Dieser Prolog ging, nicht in die Gesamtwertung ein, es wurden aber Führungstrikots an die Sieger in den Kategorien Elite Herren, Damen und Junioren für das erste Wertungsrennen verteilt. Hier belegte ich einen für mich sehr zufriedenstellenden Platz 20.

Am gestrigen Samstag (18.04.20) um 16:45 Uhr war es dann soweit fürs erste von fünf Rennen. Es gab einen Livestream auf YouTube, der zwar anfänglich etwas stockte, aber für das erste Event dieser Art war es trotzdem ein Meilenstein!!! Gleich zu Beginn konnte ich mich an die Spitze setzen und dort mit vielen anderen Fahrern das hohe Tempo vorgeben. Die ersten 10km waren flach und von daher war bei hohem Tempo nicht mit Ausreißversuchen zu rechnen. Als dann ab km 10 die ersten Höhenmeter den Wiederstand an meinem "Heimtrainer" deutlich erhöhten, ging es richtig rund. Mit durchschnittlich 400 Watt auf den Pedalen und einer Herzfrequenz von bis zu 200 Schlägen pro Minute, ging es den ersten Gipfel hinauf. Dem weiterhin hohen Tempo war es geschuldet, dass von den annähernd 400 Startern nur ein Teil vorne dabeibleiben konnte. Insgesamt gab es drei Anstiege auf dem 20,2 km langen Rundkurs der zweimal gefahren wurde. Die zweite Runde hatte die Spitzengruppe auf ca. 40 Fahrer schrumpfen lassen und beim Erreichen des letzten Anstieges vor dem Ziel war klar, dass der Sieger des heutigen Rennens aus diesem Feld kommen musste...

Mein Hauptziel war es über die letzten Wellen bis zur ersehnten Ziellinie den Anschluss zu halten und alle noch vorhandenen Kräfte für einen wohl unvermeidlichen Schlusssprint zu mobilisieren. Leider zählt das Sprinten  nicht zu meinen Stärken und so bin ich auf Platz 32 mit drei Sekunden Rückstand auf das Podium über die Ziellinie gefahren. Mit dieser Leistung bin ich mehr als zufrieden, denn am Start standen Fahrer aus allen Radsportbereichen, die sich sonst auf internationalem Niveau gemessen hätten. Ich freue mich bereits jetzt auf das nächste Rennen am 25.04. welches ebenfalls auf YouTube und Facebook live zu verfolgen ist.

Vielen Dank an den BDR, an Müller die Lila Logistik und an Zwift, welche den Radsportlern eine sehr gute Plattform bieten, um in diesen Zeiten gemeinsam unserer größten Leidenschaft nachgehen zu können.

 

Der YouTube Link zur Liveübertragung: https://www.youtube.com/channel/UC0FDJE2k3utayjMIhf1BEYw


Download
20200418_GCA_Results_Men.pdf
Adobe Acrobat Dokument 227.4 KB
Download
Meldeliste Männer_GCA Liga powerd by Mül
Adobe Acrobat Dokument 964.2 KB

"Lion gibt alles" Startschuss für den Prolog der virtuellen Radbundesliga.

15.04.2020
Gestern war es also soweit, um 19:45 Uhr viel der Startschuss für den Prolog der virtuellen Radbundesliga. Insgesamt waren mehr als 300 TeilnehmerInnen an der Startlinie, auch einige Straßenprofis haben sich die Ehre gegeben. Das Rennen fand auf einem 2km langen Rundkurs statt, auf dem 10 Runden zu absolvieren waren. Die Strecke war nicht so anspruchsvoll bezogen auf die Höhenmeter (insgesamt knapp 170hm) aber dafür umso mehr im Bezug auf die Anzahl an starken Fahrern.
Das besondere bei den virtuellen Rennen ist, dass es gleich zu Beginn voll zur Sache geht. Während des gesamten Rennens konnte ich mich immer mit an der Spitze halten und so dazu beitragen das es keine Ausreißversuche gab. Im daraus resultierenden Schlusssprint habe ich den 20 Platz belegt. Über die gesamte Renndauer habe ich eine durchschnittliche Leistung von 401 Watt in die Pedale getreten. 

"Corona" Lion aktiv

4. April 2020
Am Samstag war es mal wieder soweit... es stand ein Rennen in den Welten von Zwist auf dem Programm. Dieses fand auf dem UCI-Weltcupkurs von Yorkshire statt.

 

Über 6 Runden und 34 km habe ich mich mit über 400 Leuten auf der Welt gemessen. Herausgekommen ist ein sehr zufriedenstellender 17er Platz.
Ich hoffe es geht euch allen gut? 
Bleibt weiterhin gesund und Anfang nächster Woche melde ich mich wieder, denn am Ostersonntag steht das nächste Rennen auf dem Programm, dieses Mal im wunderschönen London!
Bis dahin viele liebe Grüße 
Lion

Beim Mountainbiken geht es darum so schnell wie möglich mit dem Fahrrad über Hindernisse zukommen . Egal ob Bergauf oder Bergab, matschig oder trocken -  Mountainbiken ist eine vielseitige Sportart bei der deine Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Taktik und dein Gleichgewicht gefordert wird. Es ist  ein einzel Sport, bei der jeder für sich kämpft. Natürlich nur bei Wettkämpfen, ausgeschlossen vom Anfeuern und der Unterstützung vom Streckenrand! Im Training zählt die Gemeinschaft und das Vergnügen. Man kann das Mountainbiken als Hobbysportler oder auch als Leistungssportler betreiben. Wir, der Rad - Club Sturmvogel unterstützen beides! 


RC Sturmvogel Mülheim an der Ruhr

beim 24-Stunden-Mountainbikerennen in Duisburg am 03./04.08.2019

Das Rennen ist eines der größten Nonstop-Mountainbikerennen Europas. Über 2.000 Mountainbikefahrer bestreiten in Single-, 2er-, 4er- und 8er-Teams  das Rennen durch den Landschaftspark Duisburg-Nord. Vor der beeindruckenden Kulisse des stillgelegten Stahlwerks in Duisburg-Meiderich ging es für die Fahrer von Samstag um 12:00 Uhr bis zum Sonntag um 12:00 Uhr darum, wer die meisten und schnellsten Runden in 24 Stunden fährt. Der 8,1 km lange Rundkurs führt teilweise durch die alten Anlagen zur Stahlproduktion, teilweise über die Halden des Werksgeländes. Die Fahrer müssen für einige Passagen eine gute Fahrtechnik mitbringen und auf einer Runde ca. 70 Höhenmeter überwinden.

Der RC Sturmvogel ist, wie auch schon den den vergangenen Jahren, mit mehreren Teams nach Duisburg gefahren.

Ergebnisse:

Lion Trommer fuhr mit seinem 4er-Team auf den dritten Platz in der Wertung 4er Herren und hat sich damit gegen eine starke Konkurrenz durchgesetzt. Das Team fuhr beachtenswerte 90 Runden in 24 Stunden, das bedeutet eine hervorragende Durchschnittsgeschwindigkeit.

Birgit Kerb, Thomas Kerb, Volker Zwilling und Peter Bode erreichten mit ihrem 4er-mixed-Team Platz 26 in der Wertung. 

Ein weiteres 4er-mixed-Team, hatte schon vor dem Start Pech, da eine Fahrerin auf Grund einer Verletzung absagen mußte. Ersatz wurde leider nicht gefunden, so gingen dann Annika Ridder, Jan Zwilling und Lukas Kerb zu dritt ins Rennen. Sie erreichten Platz 26 in der Mixed-Wertung.

 

Peter Bode